EINLADUNG zur Pressekonferenz der Koalition der Freien Szene Berlin

BERLIN Freie Szene stärken!

Einladung zur Pressekonferenz der Koalition der Freien Szene    BERLIN Freie Szene stärken!

am 9. Dezember 2013, um 11.00Uhr

in der Berliner Pressekonferenz,

Reichstagsufer 14, 10117 Berlin

 

mit:

·         Christophe Knoch – Sprecher der Koalition der Freien Szene.

·         Georg Vierthaler – Geschäftsführender Direktor des Staatsballett Berlin,

·         Wolfgang Thierse – Bundestagsvizepräsident a.D.

 

Die Künste in ihrer Vielfalt und in ihrem Zusammenspiel machen die Attraktivität Berlins aus und sind ein entscheidender Wirtschafts- und Tourismusfaktor. Berlin steht an einem Scheideweg. Die Kultur wird eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Stadt spielen. Deshalb brauchen wir dringend eine Veränderung der Kulturpolitik.

 

Aus der Politik kommen nun Vorschläge, Einrichtungen der Freien Szene aus den Budgets institutionell geförderter Einrichtungen zu finanzieren. Außerdem soll aus den Einnahmen der City Tax erst der „überschießende“ Betrag, ab den erwarteten € 25 Millionen für Sport Tourismus und Kultur verwandt werden. Die ursprünglich auch der freien Szene versprochenen Einnahmen aus der City Tax sind also komplett für andere Dinge verplant.

 

Berlin ist eine Kulturlandschaft. Gemeinsam wenden wir uns gegen Ansätze, Institutionen gegen Freie Szene auszuspielen. Berlin bekommt mit der City Tax frisches Geld und braucht es dringend für die Kultur. Den politischen Willen zu zeigen, kulturpolitisch das Ruder noch einmal rumzureißen, ist jetzt für die nächsten Jahre die letzte Gelegenheit.

 

Die Koalition der Freien Szene stellt im Gespräch mit Fachleuten aus Kultur und Politik ein neues Instrument der Förderung vor, das aus der dringenden Notwendigkeit der Arbeitspraxis der Freien Szene heraus erarbeitet wurde:

Freier Kulturfonds Berlin. Das Land Berlin stünde damit beispielhaft für eine Kulturpolitik, die mit dem bürgerschaftlichen Engagement der Künstler/innen und Kulturproduzent/innen kooperiert und damit ihre Wirksamkeit multipliziert.

 

Wir freuen uns über Ihr Kommen.

 

Die Koalition der Freien Szene

 

Kontakt:

Koalition der Freien Szene

Ansprechpartner Christophe Knoch

Tel. +49-176-32 888 247

presse@koalition-der-freien-szene-berlin.com<mailto:presse@koalition-der-freien-szene-berlin.com>

www.koalition-der-freien-szene-berlin.com

_________________________________________________

Die Kunst- und Kulturschaffenden bilden das geistige Kapital Berlins.

Die Mehrheit von ihnen arbeitet – außerhalb der Kulturinstitutionen – in der Freien Szene.

Diese spielt somit eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Kultur der Stadt.

Um die Freie Szene in Berlin zu erhalten, bedarf es dringend mehr Mittel und angemessener Strukturen.

Der Kultursenator zeigt bislang keinen politischen Willen, in sie zu investieren.

Wir fordern die sofortige Stärkung der Freien Szene Berlins! Denn:

Geist ist flüchtiger als Kapital, Freie Szene


(aktueller Stand vom 09.12.13 siehe unter Kommentare)

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Ein Gedanke zu “EINLADUNG zur Pressekonferenz der Koalition der Freien Szene Berlin

  1. altlietzow12 sagt:

    (ich leite hier die Information des BBK an unsere LeserInnen weiter / R.L.)

    information des bbk berlin
    09.12.2013
    Koalition der Freien Szene Berlin: Freier Kulturfonds Berlin

    Haben wir jetzt ein Totalversagen der Kulturpolitik in Berlin?

    Ein bisschen mehr für Freie Theater – das ist der Stand. Ansonsten soll die Opernstiftung schon eingestellte Mittel an Sascha Waltz und Company weiterreichen; sollen sich die Akteure doch gegenseitig fressen. Und der Rest wird ausgehungert.

    Die City Tax für Kultur: Eine Lüge! Für die Freie Kunstszene, für Künstlerinnen und Künstler bleibt: nichts.

    Nicht mit uns. Die Koalition der Freien Szene – der bbk berlin ist ja dabei – fordert jetzt einen Kulturfonds für Berliner Künstlerinnen und Künstler, den diese selbst mitgestalten können. Die Koalition der Freien Szene Berlin fordert diesen Fonds spätestens im nächsten Jahr. Das Geld ist da. Die Finanzverwaltung rechnet mit überplanmäßigen Einnahmen von 400 Millionen Euro.

    Das ist der Vorschlag:

    Freier Kulturfonds Berlin

    Die Koalition der Freien Szene schlägt vor:
    Als gemeinsames Projekt des Landes Berlin und seiner Freien Kunstszene wird ein neuer spartenübergreifender Förderfonds geschaffen, der sich an den Bedürfnissen der freien Szene orientiert: der Freie Kulturfonds Berlin.

    Mit ihm gibt sich Berlin ein Instrument, um spartenübergreifend die künstlerische Produktion zu stärken, die hohe künstlerische Professionalität seiner freien Szene noch sichtbarer zu machen, seine Attraktivität als Lebens- und Arbeitsort für internationale Künstlerinnen und Künstler, Kulturproduzentinnen und -produzenten zu erhalten und zu erneuern.

    Administrative Struktur

    Der Freie Kulturfonds Berlin wird zunächst mit einem Etat von jeweils fünf Millionen Euro für die Haushaltsjahre 2014 und 2015 ausgestattet. Er kann weitere Mittel von Dritten einwerben.

    Der Fonds wird ein besonderer Bestandteil des Berliner Kulturhaushaltes und wird von einem Fonds-Ausschuss verwaltet. Der Fondsausschuss besteht aus mindestens 9 Persönlichkeiten, die aus der Praxis der künstlerischen Produktion stammen müssen. Vier seiner Mitglieder werden vom Land Berlin benannt, fünf von der freien Kulturszene selbst. Auf eine ausgewogene Vertretung aller Kunstsparten soll geachtet werden. Die Vertreter/innen der freien Szene werden von der Koalition der Freien Szene entsandt.

    Der Fonds-Ausschuss ist Ansprechpartner, legt die genauen Förderrichtlinien, Vergabeverfahren und Kriterien der einzelnen Förderschwerpunkte in Absprache mit den jeweiligen Sparten fest und beruft die Förderjurys. Insbesondere ist zu prüfen, bei welchen Förderschwerpunkten eine selbstverwaltete Mittelvergabe sinnvoll ist.

    Inhaltliche Struktur

    Der Fonds hat vier Förderschwerpunkte:

    Schwerpunkt 1 – Produktions- und Projektstipendien für einzelne Künstlerinnen und Künstlergruppen
    Schwerpunkt 2 – Eigenmittel, mit denen Künstlerinnen und Künstler und Kulturprojekte zusätzliche Förderungen Dritter bewirken können (Komplementärfonds)
    Schwerpunkt 3 – Forschung und Recherche – ein Stipendienfonds für Künstler/innen und Kulturproduzent/innen mit künstlerischen, kuratorischen und kunstwissenschaftlichen Vorhaben zur seriösen Vorbereitung, Planung und Dokumentation künstlerischer Ereignisse und Prozesse
    Schwerpunkt 4 – Künstlerische Produktionsetats für Ankerinstitutionen der freien Szene
    Diese Schwerpunkte ergeben sich aus der Notwendigkeit der künstlerischen Praxis. Sie ist der Maßstab für die Arbeit des Fonds.
    Der Fonds wird aus der Freien Kulturszene selbst initiiert und von unten nach oben organisiert. Damit steht er beispielhaft für eine Kulturpolitik, die mit dem bürgerschaftlichen Engagement der Künstler/innen und Kulturproduzent/innen kooperiert und damit ihre Wirksamkeit multipliziert.

    Sprecherkreis Koalition der Freien Szene,
    im Dezember 2013

    Koalition der Freien Szene
    http://www.berlinvisit.org . info@berlinvisit.org
    Ansprechpartner: Christophe Knoch
    Tel.: +49-176-32888247

    Sprecherkreis Koalition der Freien Szene: Christophe Knoch, Mica Moca Project Berlin, PAP-Berlin / Für Bildende Kunst: Herbert Mondry, Berufsverband Bildender Künstler Berlin / Für Kulturproduktion: Wibke Behrens, neue Gesellschaft für bildende Kunst – nGbK / Für Musik: Klaus Schöpp, DACH/MUSIK, Initiative Neue Musik und Uli Kempendorff, DACH/MUSIK, IG Jazz Berlin / Für Literatur: Moritz Malsch, Lettrétage / Für Darstellende Kunst: Tanz: Simone Willeit / Theater: Anne Passow, Elisa Müller Landesverband Freie Darstellende Künste (LAFT Berlin)

    → Tagesspiegel 09.12.13: Geht doch bei Onkel Hotte den Rasen mähen! | von Patrick Wildermann: http://www.tagesspiegel.de/kultur/geht-doch-bei-onkel-hotte-den-rasen-maehen/9188944.html

    __________________________________________________
    Geschäftsstelle
    Köthener Str. 44
    10963 Berlin
    tel 030 230 899-11
    fax 030 230 899-19
    http://www.bbk-berlin.de
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